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Wall of fame

Pokalspenderin: Zürcher Kantonalbank Egg


2016

Gewinner: Manfred (Mäni) Lederer

Der Egger Sportpreis 2016 wurde an einen namhaften Funktionär vergeben: Mäni Lederer

Seit 1966 gehört Mäni Lederer dem Turnverein Egg an. Die Liebe des früheren Mechanikers und späteren technischen Einkäufers in einem Egger Unternehmen galt innerhalb dieser Sportsparte vor allem dem Kunstturnen. Er war der Gründer der Kunstturnerriege, 5 Jahre Oberturner, etwa 30 Jahre deren Hauptleiter, Gründer des zusehends bedeutenderen Team-Masters, 24 Jahre dessen OK-Präsident. Er reanimierte 2012 die Männerriege Egg und belegte bedeutende Ämter in der Kunstturnervereinigung des Kantons Zürich, des kantonalen und des Schweizer Turnverbands. In all diesen Gremien sowie im TV Egg wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Derzeit ist er noch aktiv in der Männerriege und in der kantonalen Männergruppe Mengym Züri, mit der er europaweit fünfmal zur Gymnaestrada antrat.

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2015

Gewinner: Florian Bolliger

Sportler des Jahres 2015 wird der Unihockey-Spieler Florian Bolliger

Der 25-jährige Hinteregger lernte den Umgang mit Schläger und Ball im UHC Pfannenstiel und trug zum Abschluss seiner Juniorenzeit in der Saison 2007/08 auch zum Aufstieg der ersten Mannschaft in die 2. Liga bei. Später gehörte er zum Kader des UHC Uster. Der kräftige und 1,94 Meter lange Verteidiger empfahl sich schliesslich aufgrund seiner Effizienz für die Nationalmannschaft (bisher 29 Einsätze). Im Sommer 2014 gewann der Maschinenbaustudent an der Studenten-WM mit dem Schweizer Team die Silbermedaille. Am Ende des gleichen Jahres reiste er mit dem „richtigen“ Nationalteam an die Weltmeisterschaft in Göteborg, wo die Schweizer den 4. Platz belegten. In Schweden war es auch, wo Bolliger ein Jahr quasi als Söldner in den Reihen des KAIS Mora IF diente. Seine Fangemeinde informierte er via Blog über seine Erfahrungen und Erlebnisse in Skandinavien. Auf der Suche nach Verstärkung kontaktierte der Nationalliga-A-Klub GC Zürich den „Schweden“. Dieser liess sich tatsächlich zur Rückkehr in die Schweiz bewegen. Bolliger spielt seit Beginn der laufenden Meisterschaft im Team der Grasshoppers.

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2014

Gewinner: Tim Wolf

Tim Wolf zum Egger Sportler des Jahres 2014 gewählt

"Der Goali bin ig", kann Tim Wolf von sich behaupten. Allerdings spielt er nicht die Hauptrolle in dem von der Regisseurin Sabine Boss nach dem Mundartroman von Pedro Lenz gedrehten Film. Eine tragende Rolle spielt er im Tor des Eishockeyteams der Rapperswil-Jona Lakers. Er lieferte Schlagzeilen als ruhender Pol, Keeper, der die Gegner verzweifeln lässt, bis zum "Wolf, der die Drachen (Freiburger) beisst". Der Werdegang des 22-jährigen Hintereggers führt über die Nachwuchsabteilungen des EHC Dübendorf und der GCK-Lions, Meistertitel bei den Novizen Elite und Elite A, WM-Teilnahme im Team der U-20 Auswahl bis zur Nomination ins Nationalteam.

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2013

Gewinnerin: Sandra Kliem

Sandra Kliem zur Sportlerin des Jahres 2013 gewählt

Am Neujahrsapéro am Sonntag, 12. Januar, im Restaurant Hirschen wurde der Esslinger Hundeschlittenführerin Sandra Kliem die Auszeichnung «Egger Sportpreis» vergeben. Dem Gemeinderat ging es darum, die nationalen wie internationalen Erfolge Kliems zu würdigen. Ihr Vater nahm den Preis für sie entgegen und erzählte, dass seine Tochter erst am Freitag einen Unfall hatte.

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2012

Gewinner: Jan Keller

Jan Keller zum Sportler des Jahres 2012 gewählt

Als erst gut 20-jähriger Radsportler blickt Jan Keller bereits auf derart viele Erfolge zurück, dass die Jury für die Wahl des Egger Sportler des Jahres einstimmig beschloss, den jungen Hinteregger Athleten in der Wall of Fame zu verewigen. Dies, obwohl aufgrund seines Talentes und des jugendlichen Alters damit gerechnet werden muss (oder darf), dass er künftig zum mehrfachen Preisträger dieser Auszeichnung avancieren könnte. Allein in diesem vergangenen Jahr 2012 krönte er seine Karriere einstweilen mit dem U23-Europameistertitel in der Sparte Madison auf der Bahn. Zudem gewann er EM-Silber in der Mannschaftsverfolgung, war Schweizermeister im Teamsprint und sicherte sich die bronzene Auszeichnung an der nationalen Meisterschaft der Kategorie U23 auf der Strasse.

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2011

Gewinner: Max Hann

Max Hann wird Egger Sportler des Jahres 2011

Die 10. Verleihung des Egger Sportlers des Jahres geht auch dieses Jahr an einen Funktionär: Preisträger ist Max Hann, in der lokalen Sportszene quasi ein Hansdampf in allen Gassen“. Er ist ein Gründungsmitglied der seit 20 Jahren bestehenden IG Sport Egg. Ausserdem stand der 69-Jährige an der Wiege des Egger Dorfturniers, das schon länger gespielt wird als es den FC Egg gibt. Max Hann ist namentlich in drei Vereinen der Gemeinde verankert, im Skiklub, im Turnverein und im Fussball Club, in dem er einst Trainer der ersten Mannschaft war. Später betätigte er sich im auf die für ihn typische bescheidene, unauffällige, aber stets hilfreiche Weise kompetent in den Funktionen des Finanz-, Platz-, Kiosk- und Materialchefs.

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2010

Gewinner: Gérard Kraemer

Gérard Kraemer zum Sportler des Jahres gewählt

Gérard Kraemer kümmert sich seit der Gründung des FC Egg im Jahr 1976 mit Herzblut und grossem Einsatz um den Nachwuchs des lokalen Fussballvereins. Er ist einer, der sich nicht im Fokus des sportlichen Geschehens aufhält. Gérard Kraemer engagiert sich still und leise im Hintergrund. Gleichwohl ist seine selbstlose Fronarbeit von unschätzbarem Wert für den Klub, die Junioren und deren Eltern. Er findet auch als nicht mehr gänzlich taufrischer Fussballexperte heute noch den richtigen Ton und die geeigneten Methoden, um selbst die allerkleinsten Kicker für den Fussballsport zu begeistern.

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Sieger 2009

Gewinnerin: Pamela Weisshaupt

Pamela Weisshaupt zum zweiten Mal Egger Sportlerin des Jahres
Ehrung der Ruder-Weltmeisterin im Rahmen des Neujahrs-Apéros der FDP

ost. Bereits zum achten Mal wird der Egger Sportpreis verliehen. Und zum zweiten Mal in Folge ziert eine Gravur mit dem Namen Pamela Weisshaupt die „Wall of Fame“ in der Dreifachhalle Kirchwies.

Die 30-jährige Ruderin verdiente sich diese Doublette damit, dass sie heuer den 2008 gewonnenen WM-Titel im leichten Skiff erfolgreich verteidigte. Der gelernten Möbelschreinerin und Betreiberin von „Pams Ruderschule“ verlieh das erfolgreiche Jahr 2009 zusätzlichen Ansporn im Hinblick auf das sportliche Fernziel Olympische Spiele 2012 in London.

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Sieger 2008

Gewinnerin: Pamela Weisshaupt

Pamela Weisshaupt Egger Sportlerin des Jahres
Ehrung der Ruder-Weltmeisterin im Rahmen des Neujahrs-Apéros der FDP

ost. Vor einem Jahr wurde bei dieser Gelegenheit erstmals der Egger Sportpreis vergeben. Es scheint, als sei damit der ideale Rahmen für eine Auszeichnung gefunden worden. Chilbi oder Turner-Chränzli hatten sich davor als wenig geeignete Bühnen erwiesen. Der 2009-er-Apéro erfährt bereits wieder eine Neuerung, die vor Jahresfrist angekündigte Verleihung des Egger Handdrucks. Mit dem auf einer Gedenktafel im Eingangsbereich des Gemeindehauses verewigten Hand-Abdruck einer Egger Persönlichkeit oder eines Repräsentanten einer Egger Institution wird entweder eine Person oder eine Einrichtung geehrt, die sich mit ihrem Wirken im abgelaufenen Jahr oder während längerer Zeit zum Vorteil der Gemeinde oder des Namens „Egg“ besonders hervorgetan hat.

Der Sportpreis wird zum siebenten Mal verliehen. Die Jury der IG Sport Egg lässt heuer an der „Wall of Fame“ in der Dreifachhalle Kirchwies den Namen Pamela Weisshaupt eingravieren. Die 29-Jährige gewann im leichten Skiff an den Ruder-WM 2008 der Junioren und nichtolympischen Disziplinen in Ottensheim bei Linz die Goldmedaille im leichten Skiff über 2000 Meter. In einem Herzschlag-Finale sicherte sie sich den Titel 0,55 Sekunden vor der Irin Sinead Jennings und trat mit dem Erfolg in die Fussstapfen von Pia Vogel, die 1998 und 1999 gewonnen hatte. Pamela Weisshaupt , die im Seeclub Stäfa „Pam’s Ruderschule“ betreibt, erreichte ihren Erfolg ohne Unterstützung eines generösen Hauptsponsors, sondern dank Zuwendungen von Leuten, die gelegentlich etwas springen liessen. Wer weiss, vielleicht bringt sie die Ehrung im Egger Hirschen in dieser Hinsicht eine Stufe weiter?

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Sieger 2007

Gewinnerin: Claudia Egli

Claudia Egli Egger Sportlerin des Jahres
Ehrung der Kugelstosserin im Rahmen des Neujahrs-Apéros der FDP

pd. Kaum zu glauben, wie die Zeit dahin eilt. Bewusst wird das jeweils während der just zurückliegenden Festtagszeiten, wenn man besinnlich wird, in sich geht oder auf das zu Ende gegangene Jahr zurückschaut. Auf 2007 blickte auch die fünfköpfige Jury zurück, die den Egger Sportler des Jahres zu bestimmen hatte - notabene bereits zum sechsten Mal, eine Bestätigung für die eingangs gemachte Feststellung. Diese Auszeichnung von primär ideellem Wert wird verliehen für herausragende sportliche Leistungen von Einzelsportlern/-sportlerinnen, eines Teams, für Verdienste in der Sportförderung oder besonders effiziente Arbeit in ehrenamtlichen Funktionen in einer Sportorganisation. Der Name der gewählten Person oder Equipe wird in die Ehrentafel (Neudeutsch: Wall of Fame) in der Egger Dreifachturnhalle eingraviert. Vorgängig wird an einem für die Gemeinde Egg bedeutenden Anlass der oder die Geehrte gebührend ins Rampenlicht gerückt. Diesmal findet die Preisübergabe zwar in altbekannter Umgebung statt, im Saal des Restaurants Hirschen in Egg, aber gleichwohl in einem neuen Umfeld. Die Ehrung wird heuer Bestandteil des traditionellen Neujahrs-Apéros der FDP Egg sein, die am Sonntag, 6. Januar, ab 10.30 Uhr zu ihrem Anlass einlädt. Nach dem Referat des Gastredners Roger Köppel (der Chefredaktor und Verleger der Weltwoche verdiente sich übrigens seine journalistischen Sporen im Sportbereich ab) steht eine bestandene Athletin im Mittelpunkt.

Geehrt wird heuer nicht ein Talent im Teenageralter, sondern die 32-jährige Kugelstosserin und Diskuswerferin Claudia Egli. Sie schwenkte quasi im zweiten Anlauf auf den Erfolgspfad ein. Schon vor einem Dutzend Jahren als Talent aufgefallen, musste sie zuerst einmal von der Wichtigkeit von in dieser Sparte der Leichtathletik unerlässlichem regelmässigem Krafttraining überzeugt werden. Später wurde sie als Folge eines Unfalls durch ein Schleudertrauma in ihrer Entwicklung arg zurückgeworfen. In dieser Phase hantierte sie nur mehr mit dem Diskus. Für Training und Wettkampf mit der Kugel war die physische Belastung zu hoch. Wegen schulischer Fort-bildung am Technikum reduzierte sie zudem ihre Trainingseinheiten. Erst 2004 intensivierte sie ihr Engagement im Sport wieder, zunächst hauptsächlich in der Disziplin Diskus. Wettkampfeinsätzen mit der Kugel kam zunächst lediglich der Charakter einer Abwechslung zu.
Bis sie 2005 an den Schweizer Meisterschaften in der Halle unverhofft den Schweizer Meistertitel im Kugelstossen gewann und sich für die Teilnahme am Europacup qualifizierte. Von da an wies die Leistungskurve, abgesehen von gewissen Rückschlägen, steigende Tendenz auf. Zunächst resultierten zweite Ränge in der Halle und unter freiem Himmel (beide Male hinter ihrer schärfsten Konkurrentin Daniela Nagel). Heuer schliesslich steigerte sich Claudia Egli nicht nur weitenmässig auf persönliche Bestleistungen (14,51 m im Freien, 14,65 m indoors), sondern gewann an beiden Landesmeisterschaften auch die Goldmedaille. Und ganz nebenbei noch die silberne Auszeichnung im Diskuswerfen. Damit qualifizierte sie sich abermals für den Europacup (Kugel). Summa summarum ausreichend Gründe, die für die LG Küsnacht Erlenbach startende Claudia Egli mit dem Egger Sportpreis auszuzeichnen.

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Sieger 2006

Gewinner: Christoph Menzi

Schnelle Beine oder langer Atem?
Wahl des Egger Sportlers des Jahres 2006 am Turnerchränzli

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Entscheiden muss sich die Jury diesmal zwischen den schnellen Beinen von Nora Farrag und dem langen Atem von Christoph Menzi beziehungsweise Adriano Miglio. Die Leichtathletin aus Esslingen, der Ausdauersportler vom TV Egg aus Guldenen und der Ironman-Teilnehmer aus Egg sind nominiert für die Wahl zum Egger Sportler des Jahres. Präsentiert werden die drei Kandidaten am 24. November an der Abendunterhaltung des Turnvereins im Saal des Restaurants Hirschen in Egg. Gleich anschliessend wird dem Gewinner der von der ZKB Egg gespendete Pokal überreicht.

Damit der Ehre nicht genug: Der Name der Sportlerin oder des Sportlers des Jahres wird auch verewigt an der -Wall of Fame- in der Dreifachturnhalle des Dorfes. Dort prangen bereits vier Einträge von Einzelsportlern, Vereinen oder Funktionären, die dem Ansehen der Gemeinde als Hort sportlicher Förderung Nutzen gebracht haben: Thomas Kalberer (2002), der Turnverein Egg, Armin Köhli und Diana Romagnoli-Takouk.

Zu den Nominierten gehört eine junge Schweizer Meisterin, Nora Farrag. Ende Juli gewann sie an den Landesmeisterschaften im Oltener Stadion Kleinholz den Elite-Titel über 400 m. Es sei auch Glück im Spiel gewesen, bekannte die Läuferin hinterher. Sie habe mit einer -lausigen Zeit- (57,07), wie sie selber sagte, dank der Absenz der härtesten Konkurrenz Platz eins errungen. Später entschied sie auch noch die Schweizer Meisterschaft über die gleiche Distanz in der Kategorie U 23 für sich. Die persönlichen Glanzlichter hatte Nora Farrag indes früher im Jahr gesetzt, vor einer Phase des Kränkelns und dem erfolgreichen Abschluss der Berufsmatura. An den Kantonmalen Meisterschaften sicherte sie sich Gold und Silber über 200 m und 100 m. Schliesslich erreichte sie in Genf über 400 m ihre persönliche Bestmarke (56,03), womit sie sich für den Europa-Cup in Prag qualifizierte. Dort gab sie ihr internationales Debüt in der Schweizer Staffel über 4-mal 400 Meter, ein unvergessenes Erlebnis für die junge Athletin.

Weniger Erfolg versprechend hatte die Saison für Christoph Menzi angefangen. Wegen einer Entzündung am linken Knie fiel ein Grossteil des Aufbautrainings ins Wasser. Wieder fit und auch mental auf der Höhe liessen positive Ergebnisse nicht lange auf sich warten. In seinem ersten 5000-m-Rennen im Ausland blieb er in Koblenz erstmals unter 15 Minuten (14:58,95). In regelmässigen Abständen folgten weitere Erfolgsmeldungen. Ein Auftritt im Vorprogramm von -Weltklasse Zürich- über 1500 m wird für Menzi zwar unvergessen bleiben, aber etwas Handfestes wie Edelmetall hielt er damit nicht in Händen. Solches gab es an den Schweizer Meisterschaften in der Kategorie U 23. Und zwar Gold über 10 km Strasse und im Berglauf, Silber über 5000 m mit neuerlicher persönlicher Bestzeit, diesmal 14:57,33. An diesen Wettkämpfen durfte der im August 22-jährig gewordene Athlet zum letzten Mal teilnehmen. Im Strassenlauf über 10 km bei den Männern belegte er den 4. Platz. Schliesslich klassierte er sich am Greifenseelauf mit einem Rückstand von knapp drei Minuten auf den Gewinner im 10. Rang. Er war damit zweitbester Schweizer hinter Viktor Röthlin.

Langen Atem bewies auch Adriano Miglio, der Inhaber des Giallo Pizza-Kuriers in Egg. Er nahm Ende des letzten Jahres die Herausforderung an, sich als -Kandidat mit durchschnittlicher sportlicher Begabung- erstmals im Leben auf einen Ausdauersportanlass, den Ironman Switzerland im Sommer, vorzubereiten. Unter 264 Kandidaten, die am so genannten Casting teilgenommen hatten, wurde der 36-jährige Familienvater Adriano Miglio zusammen mit zwei Frauen ausgewählt. Unter fachkundiger Führung trainierte er in den Bereichen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Es galt zudem die 108 kg, die er auf die Waage brachte, auf ein Wettkampfgewicht von rund 90 kg zu reduzieren. Am grossen Tag, dem 2. Juli, beendete der Ironman-Rookie den anforderungsreichen Wettkampf bravourös und im vorgegebenen Zeitrahmen. Und dies wohlgemerkt trotz einer Fussverletzung, die sich Miglio in der letzten Trainingsphase noch zugezogen hatte.

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Sieger 2005

Gewinnerin: Diana Romagnoli-Takouk

Zum vierten Mal wurde am 25. Juni im Rahmen des Grümpelturniers der Egger Sportpreis verliehen. Die Interessengemeinschaft der 14 Egger Sportvereine, die IG Sport ehrt damit das Engagement von Einzelpersonen und Vereinen im Sport.

Unter den zahlreich durch die Bevölkerung eingegangen Vorschläge bekamen der Eventmanager Erich Ogi, die Degenfechterin Diana Romagnoli-Takouk und der Fallschirmspringer Christoph Kaufmann am meisten Stimmen.

Von den drei Favoriten wurde je ein Filmportrait gezeigt. Erich Ogi verschaffte sich einen Namen in den Bereichen Sportmarketing und Eventmanagement.
Unter anderem ist er OK Präsident vom Zürich Marathon.

Die gebürtige Eggerin Diana Romagnoli-Takouk, die heute in Zürich wohnt, gewann schon zum zweiten Mal den Schweizer Meistertitel im Degenfechten.
Die 28-Jährige hatte auch in den 90er-Jahren gute Ränge in den Weltmeisterschaften erreicht.

Christoph Kaufmann wollte als junger Mann nur einen Fallschirmsprung absolvieren. Mittlerweile hat er über 4800 Landungen hinter sich. Er bestreitet Wettkämpfe in der Disziplin Zielspringen und ist damit sehr erfolgreich.

Alain Siegfried, Egger Teilnehmer an der letzten Mister-Schweiz-Wahl, lüftete das Geheimnis und erklärte Diana Romagnoli-Takouk zur Gewinnerin des Egger Sportpreises 2005, die unter kräftigem Applaus den kunstvoll angefertigten Glaspokal entgegennahm.

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2004

Gewinner: Armin Köhli

Für Durchquerung Afrikas auf dem Rad geehrt
Zum Egger Sportler des Jahres 2004 wurde am Egger Turnerchränzli der unterschenkelamtutierte Armin Köhli gewählt

adk. Bereits bei der ersten von drei Aufführungen des Turnvereins Egg am Freitagabend war der «Hirschen»-Saal bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Publikum bekam ein vielseitiges Programm zu sehen und konnte zudem den neuen Egger Sportler des Jahres beklatschen.

Die Wahl von Armin Köhli zum Egger Sportler des Jahres 2004 ist keine grosse Überraschung, auch wenn der 39-Jährige die Wahl nicht unbedingt erwartet hatte. Er wohne schliesslich erst seit drei Jahren in Hinteregg und sei deshalb noch nicht so in der Gemeinde verankert, betonte er. Am eindrücklichen Palmares des beidseitig unterschenkelamputierten Radfahrers gab es für die fünfköpfige Jury aber kein Vorbeikommen. So hatte Köhli in den vergangenen Jahren zahlreiche Medaillenränge an nationalen und internationalen Meisterschaften belegt.

Erneut ein Radfahrer geehrt Seinen grössten Erfolg feierte der Behindertensportler indes in diesem Frühjahr, als er die über 99 Etappen und 10 500 Kilometer von Kairo nach Kapstadt führende Tour d'Afrique in einem ausschliesslich aus nicht behinderten Teilnehmern bestehendem Feld auf dem dritten Rang zu beenden vermochte und damit in der ganzen Schweiz für Aufsehen sorgte. Gemäss dem Präsidenten der IG Sport Egg, Markus Ramsauer, spielte bei der Wahl neben dem sportlichen Erfolg von Köhli auch dessen grosses Engagement gegen den Einsatz von Minen eine Rolle.

Mit Köhli wurde nach Thomas Kalberer nun bereits zum zweiten Mal in der dreijährigen Geschichte dieser Preisverleihung ein Radfahrer zum Egger Sportler des Jahres gekürt. «Dies hängt wohl damit zusammen, dass Egg an der Strecke der Züri Metzgete liegt», suchte Köhli scherzhaft nach einer Erklärung. In der Tat ist es aber so, dass Köhli unter anderem wegen der günstigen Trainingsmöglichkeiten nach Hinteregg gezogen ist.

Vor der Bekanntgabe des Titelgewinners waren mit dem 20-jährigen Langstreckenläufer Christoph Menzi sowie dem Unihockeyclub Pfannenstiel auch die beiden weiteren für die Wahl zum Egger Sportler des Jahres Nominierten in einem kurzen Film dem Publikum vorgestellt worden.

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Sieger 2003

Gewinner: Turnverein Egg

Ein ganzer Verein als Sportpreis-Sieger
Im Rahmen der Dorfchilbi verlieh die IG Sport Egg den Sportpreis 2003 an den Örtlichen Turnverein.

jcg. Im Rahmen der Dorfchilbi verlieh die IG Sport Egg, die Interessengemeinschaft der Egger Sportvereine, am Samstagabend den Egger-Sportpreis 2003. Er ging an den Turnverein Egg. Bereits zum zweiten Mal wurde der Egger Sportpreis dieses Jahr vergeben. Für dieses Ereignis wählte die hinter diesem Preis stehende IG Sport Egg, die Interessengemeinschaft der Örtlichen Sportvereine, die Dorfchilbi als Standort und Zeitpunkt - genauer: den Platz vor dem Feuerwehr-Zelt.

Gewinn des Regionalturnfestes ausschlaggebend
Nominiert waren Miro Aleksic, langjähriger Aktivspieler und Trainer beim FC Egg, Max Glauser, Gründungs- und Ehrenpräsident des Tennisclubs, sowie der Turnverein Egg.

Für den Entscheid der fünfköpfigen Jury, den TV Egg zu beehren, war laut Markus Ramsauer, Präsident der IG Sport und Jurymitglied, vor allem eine Leistungausschlaggebend: der Sieg beim Regionalturnfest des Zürcher Turnverbandes diesen Sommer in Bülach. «Diese Leistung ist mindestens so hoch wie ein Sieg bei einem 'Eidgenössischen' einzustufen», bemerkte Ramsauer dazu. Die Tatsache, dass der TV dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiere, habe demgegenüber als Kriterium klar im Hintergrund gestanden. Vereine und Einzelpersonen seien im übrigen bei diesem Preis völlig gleichberechtigt; letztes Jahr sei mit dem Mountainbike-Junioren-Weltmeister Thomas Kalberer ja ein Einzelsportler geehrt worden.

Miss-Schweiz-Finalistin übergab den Kristallwürfel
Für die Preisübergabe hatte die IG Sport Egg ein richtiges Spektakel vorbereitet, an dem gegen 300 Schaulustige teilnahmen, darunter Gemeindepräsident Rolf Rothenhofer und eine mehrköpfige Delegation des Gemeinderats. So wurden auf einer Grossleinwand Videokurzfilme der drei Nominierten gezeigt, die eigens für diesen Abend von Urs Ritter gedreht worden waren. Und als Glücksfee, die die Entscheidung der Jury enthüllte und den Preis übergab, gab sich gar die Miss-Schweiz-Wahl-Teilnehmerin aus Egg, Patricia Benz, die Ehre.

«Wir hatten überhaupt nicht erwartet, diesen Preis zu gewinnen», freute sich Ursi Krebs, Präsidentin des TV Egg, über den gewonnenen Kristallwürfel mit eingelaserter Sportlerfigur.

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Sieger 2002

Gewinner: Thomas Kalberer

Thomas Kalberer zum Sportler des Jahres gewählt

Im Laufe des Abends wurde von der IG Sport Egg erstmals ein Sportler des Jahres gekrönt. Der Preis - ein dreidimensionaler Kristall - ging an den Mountainbiker Thomas Kalberer. Er ist ehemaliger Welt-, Europa- und Schweizer Meister der Kategorie U-23.

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